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Coole Looks für den kleinen Geldbeutel

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(C) Shanna Camilleri / Unsplash

Sind sogar die Motten in Deinem Kleiderschrank modischer gekleidet als Du? Dann wird es mal wieder Zeit für etwas Neues! Auch wenn der studentische Geldbeutel diesen Monat wieder etwas enger geschnürt ist, kannst du trotzdem zu kleinen Preisen tolle Outfits ergattern. Wie und Wo – erfährst Du hier!

Eine Möglichkeit Kleidung preisgünstig zu kaufen, ist der gute alte Flohmarkt. Da heißt es dann, früh aufstehen und die Stände abklappern. Viele Leute wollen auf dem Flohmarkt ihren ganzen alten Ramsch loswerden, aber trotzdem findet man hier und da echte Schätze und das zum absoluten Spottpreis. Allerdings gestaltet es sich etwas schwierig mit dem Anprobieren, da es meistens keine Umkleiden gibt. Anders ist das im Second-Hand-Laden. Die gleichen eher einem gewöhnlichen Klamottenladen mit Umkleide und Co. Und auch hier kannst Du echte Schnäppchen ergattern. Meistens unterstützen Second-Hand-Läden auch diverse soziale Einrichtungen oder gute Zwecke. Welche genau, findest Du auf der Homepage des Shops. Ob und wo Du einen Second-Hand-Laden in Deiner Nähe hast, findest Du am besten über eine Google Suche.

Wer nicht früh aufstehen will oder keinen Second-Hand-Laden in der Nähe hat, kann auch durch verschiedene online Portale ganz einfach gebrauchte Klamotten kaufen. Vorreiter auf diesem Gebiet sind Kleiderkreisel und Mädchenflohmarkt. Beides kannst Du entweder in Deinem Browser aufrufen oder als App auf Deinem Handy nutzen. Vom Prinzip her funktionieren diese Plattformen wie normales Onlineshopping. Du kannst nach Kategorien auswählen oder nach speziellen Kleidungsstücken suchen. Das Problem an der Sache ist, dass Du die Sachen nicht anprobieren kannst. Und wenn Dir etwas nicht gefällt oder Dir nicht passt, kannst Du Deine Bestellung nicht wieder zurück schicken, da es sich um Privatpersonen handelt und daher Umtausch oder Rücksendung ausgeschlossen ist. Positiv an solchen Plattformen ist, dass die User Bewertungen für ihre Transaktionen abgeben können. Wenn jemand durchweg gute Bewertungen hat, kannst Du davon ausgehen, dass es sich um einen zuverlässigen und seriösen Account handelt und Du bedenkenlos dort bestellen kannst.

Eine weitere Möglichkeit günstig an neue Kleidung heranzukommen, sind sogenannte Kleidertauschpartys. Ein Trend der aus den Staaten zu uns herüber geschwappt ist und auch hierzulande immer mehr Fans gewinnt. Das Prinzip ist relativ einfach: Jeder der mitmachen will, bringt ein paar Teile aus seinem Kleiderschrank mit, die er nicht mehr haben will. Alles wird auf einen großen Tisch geworfen und jeder darf in dem Haufen wühlen und sich die Sachen für sich raussuchen, die ihm gefallen. Das klappt alles völlig ohne Geld und ganz unkompliziert. Desto größer die Tauschpartys sind, desto besser müssen sie auch organisiert sein. Meistens wird dann aufgeteilt nach Oberteile, Hosen, Kleider, Schuhe und Accessoires. Um eine Kleidertauschparty in Deiner Nähe zu finden, empfiehlt es sich entweder danach zu googlen oder sich auf Facebook umzuschauen. Meistens werden die Kleidertauschpartys auch regelmäßig, etwa ein Mal im Monat, durchgeführt, das heißt, du kannst jeden Monat hingehen und Dir ein paar neue Sachen raussuchen. So kommt nie Langeweile in Deinem Kleiderschrank auf und es kostet Dich keinen Cent.  Wenn es bei Dir in der Nähe keine Kleidertauschpartys gibt, kannst Du einfach selbst eine veranstalten. Lade einfach ein paar Freunde oder Kommilitonen ein und tauscht drauf los!

Neben den offensichtlichen Aspekten, nämlich dass man Geld sparen will und ein paar coole vintage Teile ergattern kann, gibt es noch weitere Gründe, warum das Kaufen von gebrauchten Kleidern eine tolle Sache ist. Bei der Herstellung von neuer Kleidung müssen natürlich jede Menge Ressourcen genutzt werden. Darunter fallen nicht nur die Rohstoffe, aus denen das Produkt hergestellt wird, sondern auch noch weitere Rohstoffe, die für die Herstellung und den Transport nötig sind sowie die Arbeitskraft, die in jedes einzelne Stück investiert werden muss. Daher ist es gut, jedes produzierte Kleidungsstück so oft zu tragen, bis es „aufgebraucht“ ist und nur noch zum Putzen dient. Da das aber auch mal langweilig werden kann, ist es gut, immer wieder mal zu tauschen, um den vollen Nutzen aus dem Produkt zu ziehen. Auch aus ethischer Sicht ist es sinnvoll, gebrauchte Klamotten zu tragen. Die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern sind, gelinde gesagt, miserabel und jedes Jahr sterben hunderte von Menschen aufgrund von Verstößen gegen Gesundheits- oder Vorsichtsmaßnahmen der Firmen. Wenn Du Interesse hast und mehr zu dem Thema erfahren willst, kannst Du Dir die Dokumentation „The True Cost - Der Preis der Mode“ auf Netflix anschauen, hier bekommst Du einen Eindruck davon, wie die Modeindustrie wirklich arbeitet.

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