#Stressmanagement

Entspannung im Referendariat

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(C) ymgerman/ Getty Images

"Das Referendariat gehört zu den stressigsten Zeiten in Deinem Leben." Diesen Satz hören viele Lehramtsanwärter*innen, sobald sie mit dem Vorbereitungsdienst beginnen. Horrorgeschichten über ausgebrannte Referendar*innen können einem viel Angst bereiten. Das Referendariat ist eine Zeit, in der Du unglaublich viel zu tun hast und unter großem Druck stehst. Doch wie kannst Du trotz aller Aufgaben und Erwartungen entspannt und gelassen bleiben? 

Entspannungsmethoden ausprobieren

Mach Dir am besten eine Liste mit all den Dingen, von denen Du weißt, dass sie Dir guttun. Ein Bad im Kerzenlicht? Ein Spaziergang im Wald? Abtanzen zu einer Gute-Laune-Playlist? Vor allem die kleinen Dinge helfen Dir kurze Auszeiten im Alltag zu schaffen und runterzukommen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Methoden, wie Autogenes Training, Progressive Musekelentspannung und Atemmediation, nachhaltig zur körperlichen und seelischen Entspannung beitragen. Probiere einfach aus, ob Dir eins dieser Entspannungsverfahren zusagt. Mit verschiedenen Apps wie Headspace, Calm oder Yoga Studio gelingt Dir meist ein leichter Einstieg in diese Techniken. Zudem findest Du zu den unterschiedlichen Methoden hilfreiche YouTube-Videos für Anfänger*innen. 

Feste Auszeiten einplanen und einhalten

Notiere Dir Entspannungszeiten in Deinem Kalender, so wie Du es bereits bei anderen Terminen handhabst. Versuche Dir in der Woche einen Tag freizuhalten (zum Beispiel den Samstag) und an diesem nichts für die Schule zu tun. Pausen sind essentiell, um produktiv zu sein, und helfen Dir letztendlich, effektiver zu arbeiten. Genauso wichtig ist es, Freunde und Familie nicht zu vernachlässigen. Versuche bei der gemeinsamen Zeit auch mal nicht über die Schule zu reden. Das geht besonders gut mit Freund*innen, die selbst keine Berührungspunkte mit dem Arbeitsplatz Schule haben. 

Anspruch an die eigene Person

Denk daran: Du bist Berufsanfänger*in. Du darfst Fehler machen und Fehler werden passieren. Neben der Lehrer*innenrolle im Referendariat bist Du vor allem immer noch Lernende*r und solltest diese Rolle auch verinnerlichen. Wenn Du mit dieser Einstellung in den Schulalltag einsteigst, nimmst Du Dir viel Druck. Versuche, nicht zu perfektionistisch zu sein und Deine eigenen Erwartungen an Dich selbst gut zu reflektieren. 

Wir hoffen, dass Dir der eine oder andere Tipp weiterhilft. Du bist nicht alleine. Solltest Du bei all dem Stress einmal nicht mehr weiterwissen, kannst Du Dich ruhig trauen, mit jemandem darüber zu reden. Sicher ist: Wenn Du das Referendariat hinter Dir hast, kannst Du mit Stolz darauf zurückblicken, wie Du diese Zeit gemeistert hast. 

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