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Erarbeitung und Erarbeitungsphase

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Erarbeitung und Erarbeitungsphasen Unterricht Unterrichtsgestaltung Einstieg Unterricht
(C) littlehenrabi / Getty Images

Erarbeitung und Erarbeitungsphase? Wo ist der Unterschied? Was gibt es zu beachten und was muss ich eigentlich unter den Begriffen verstehen?

Es ist wenig verwunderlich: w├Ąhrend ein Artikel zu Einstiegen in den Unterricht tausende Aufrufe hat, ist es bei jenem um Erarbeitungsphasen still. Dass dies so ist, beruht auf einer falschen Annahme. Grunds├Ątzlich ist es n├Ąmlich so, dass Einstiege konkret sind. Man versteht ihre Wirkung und ihren Einsatz und hat als Referendar*in oder junge Lehrkraft das Gef├╝hl, dass man direkt etwas besser machen kann.

Das Problem dabei: wenn man nicht wei├č, was man in der Erarbeitungsphase machen soll, dann bringt der beste Einstieg nichts. Denn ein Einstieg ist nur dann gut, wenn er auf die eigentlich wichtigste Phase ├╝berleitet: die Erarbeitungsphase.

Die Erarbeitungsphase ist deshalb so wichtig, weil hier das geschieht, weswegen Sch├╝ler*innen ├╝berhaupt zur Schule kommen (sollten): Lernt├Ątigkeit. Denn erst die eigene Aneignung f├╝hrt dazu, dass man ├╝berhaupt von Lernen sprechen kann. Der st├Ąndig redende Lehrer verhindert Lernen sogar.

Normalerweise ist die Erarbeitungsphase, wie der Name schon sagt, eine von vielen Phasen des Unterrichts. Das ├Ąndert sich unter den Bedingungen des zeitgem├Ą├čen Lernens, bei dem die Sch├╝lerinnen mehr Verantwortung ├╝bertragen bekommen. Wie das aussieht und wie sich Erarbeitung und Erarbeitungsphasen ideal im eigenen Unterricht einbauen lassen, kannst Du hier nachlesen >>  

 

Bob Blume

Lehrer zu werden und zu sein ist in Zeiten der Digitalisierung eine riesige Herausforderung. Auf dem Blog von "Netzlehrer" Bob Blume findet ihr Anregungen f├╝r die digitale Arbeit, Impulse f├╝r den Unterricht und Hilfe f├╝r den Start ins Lehrerleben.

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