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Jobben als Nachhilfelehrer & Praxiserfahrung sammeln

von Admin

Nachhilfeunterricht ist eine willkommene Abwechslung zum Kellner- oder Lageristenjob.Neben einer besseren Bezahlung gibt es hier einen Bezug zu Studium und Wunschberuf. Lehramtsstudenten stehen bei Hilfesuchenden Eltern hoch im Kurs. Nachhilfeschüler sind schnell gefunden.

Die Vorteile – Ein Win-Win

Schülern während des Studiums Nachhilfe zu geben, hat mehrere Vorteile. Die Unterrichtsthemen entsprechen den schulinternen Stoffplänen. Das bietet Dir einen seltenen Einblick in den Schulalltag. So Lernst Du einzuschätzen, welches Thema in welcher Klassenstufe behandelt wird.

Der zweite Vorteil: Das starre Theoriewissen aus den Pädagogik- und Didaktikseminaren kann endlich angewendet werden. Lernmotivation theoretisch zu lesen oder einen Schüler tatsächlich dazu zu bringen, Interesse für ein Thema zu entwickeln, ist ein großer Unterschied.

Ein weiterer Vorteil: Als Nachhilfelehrer lernst Du typische Schülerprobleme kennen. Wer die typischen Stolperfallen kennt, kann sie später im eigenen Unterricht berücksichtigen.

Ein Job als Nachhilfelehrer hat enorme Vorteile für die fachliche Qualifikation. Auch in pädagogischer Hinsicht kann sich der Nachhilfelehrer den ein oder anderen Kniff aneignen. Spätestens dann, wenn ein lustloser Schüler von Mama und Papa in den Nachhilfeunterricht geschickt wurde, ist auch pädagogisches Talent gefragt.

Die Schülervermittlung

Viele Wege führen zum Job als Nachhilfelehrer. Eine moderne Variante ist die Nachhilfevermittlung unzähliger Internetseiten. Dort erstellst Du Dir ein Profil, in dem Du Fächer, Klassenstufe und Preisvorstellung einträgst. Ein kurzer Text über Lehrmethoden und Nachhilfeerfahrungen runden die Anzeige ab. Potentielle Schüler scrollen sich durch die Liste und können den Wunschlehrer direkt kontaktieren. Umgekehrt kann auch der Lehrer selbst auf Schülersuche gehen. Der Haken an gewerblichen Nachhilfevermittlung: Einer muss zahlen – entweder der potentielle Schüler vor der Kontaktaufnahme oder der Nachhilfelehrer, wenn er die Telefonnummer des Schülers haben möchte. Dafür bleibt die Anzeige aber lange im Netz und kann auch noch Monate nach dem Erstellen von zukünftigen Schülern (oder deren Eltern) gefunden werden.

Das Schwarze Brett

Keine Kosten, dafür aber eine kurze Anzeigendauer. Das Schwarze Brett der Stadt. Hier ist Kreativität und Kundenorientierung gefragt. Ein Betreff, der Interesse weckt und sich vom Einheitsbrei abhebt. Eine übersichtliche Darstellung mit Bulletpoints für Preis, Anfahrtsweg, Fächer und Erfahrung erlauben zukünftigen Schülern eine schnelle Orientierung. Genauso ist es auch möglich, selbst aktiv zu werden und die Nachhilfegesuche nach passenden Schülern zu durchforsten. Oft werden die Inserierenden aber mit Anfragen überschwemmt. Es empfiehlt sich, nur auf Inserate der vergangenen zwei Tage zu antworten.

Nachhilfe in Anstellung

Ganz ohne Vermittlungsarbeit kommen Studenten aus, die bei einem Nachhilfeinstitut angestellt sind. Neben großen überregionalen Franchise-Unternehmen gibt es in größeren Städten mittlerweile auch kleinere regionale Anbieter. Die Konzepte gleichen sich oft: Der Student schließt einen Vertrag (meist als Honorarkraft) mit dem Unternehmen, gibt seine Unterrichtsfächer an und bekommt eine Lerngruppe zugeteilt. Je nach Unternehmen variiert die Gruppengröße. Bis zu fünf Schüler sitzen im Nachhilferaum und werden vom Lehrer gleichzeitig betreut. Oft kommen sie aus verschiedenen Klassenstufen. Das erfordert Flexibilität. Dann musst Du auf die individuellen Themen Deiner Schüler eingehen können.

Der Stundensatz wird vom Unternehmen vorgegeben. Meist deckt er nur die Anwesenheit ab. Vor- und Nachbereitung werden oft nicht vergütet. Der Verhandlungsspielraum ist eng gesteckt. Dafür entfällt das organisatorische Drumherum: Raumsuche, Vermittlung und Erstkontakt übernimmt die Büroleitung.

Kooperationsprojekte der Universitäten

Beliebt, aber selten. Kooperationsprojekte der Universitäten. In der Sprachförderung von Schülern, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, wurden in den vergangenen Jahren viele Förderprojekte ins Leben gerufen. Diese suchen in Seminaren gezielt nach Studierenden, die in einem Kooperationsprojekt arbeiten wollen. Der Kontakt entsteht im didaktischen Seminar mit Fachbezug. So erhalten Interessierte vorab eine Schulung für die Nachhilfearbeit, die gleichzeitig für das Studium angerechnet werden kann. Es lohnt sich, im Fachbereich den zuständigen Didaktikprofessor auf Kooperationsprojekte anzusprechen.

Fazit

Egal für welche Variante Du Dich entscheidest – ein gehöriges Maß an Eigeninitiative musst Du aufbringen. In neue Themenfelder musst Du Dich einarbeiten, der Stoff will auch didaktisch aufbereitet werden. Neben der eigentlichen Unterrichtszeit fallen Recherchen, Korrekturen und Lesezeit für Unterrichtslektüren an. Das sollte berücksichtigt werden, wenn es an die Gehaltsverhandlung mit den Eltern geht. Aber auch für Dein eigenes Zeitmanagement musst Du die Vor- und Nachbereitung beachten.

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