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Schach spielen wie die Wikinger

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(C) modi74 / pixabay

Lust auf eine Runde Wikingerschach? Das schwedische Gesellschaftsspiel Kubb ist beliebt bei Schülern und Studenten. Wir haben für Dich die Spielregeln zusammengetragen. So hast Du eine tolle Alternative zu den klassischen Spielen im Sportunterricht, wie Völkerball oder chinesische Mauer.

  • Einen König
  • 10 Kubbs
  • 6 runde Wurfhölzern
  • 4 Pflöcke zur Feldbegrenzung
  • 2 bis 12 Spieler/Innen bilden zwei Mannschaften A und B, welche gegeneinander antreten werden.
  • Das Spielfeld von 5x8 oder 8x10 Metern wird auf einer möglichst ebenen Fläche mit den vier Pflöcken gekennzeichnet.
  • Jede Mannschaft platziert auf beiden Grundlinien ihre 5 Kubbs in gleichem Abstand.
  • Der König wird in die Mitte des Spielfeldes aufgestellt.

Nachdem alle gegnerischen Kubbs umgeworfen wurden, gewinnt diejenige Mannschaft das Spiel, die als Erste den König trifft.

  • Zu Spielbeginn werden in Mannschaft A die 6 Wurfhölzer untereinander aufgeteilt.
  • Die Wurfhölzer dürfen ausschließlich am Ende angefasst und nur gerade von unten nach vorne geworfen werden. Zudem müssen sie an einem Ende festgehalten werden und nicht in der Mitte. Sogenannte Hubschrauber- oder Schleuderwürfe sind nicht erlaubt.
  • Mannschaft A versucht nun von der Grundlinie aus, die Kubbs auf der Grundlinie (sog. Basiskubbs) der gegnerischen Mannschaft B zu treffen.
  • Wenn alle Wurfhölzer geworfen sind, werden die umgeworfenen Kubbs von Mannschaft B über die Mittelinie in die gegnerische Spielhälfte geworfen und dort aufgestellt, wo Sie landen (sog. Feldkubbs). Die Feldkubbs dürfen dabei in wahlfreier Richtung aufgestellt werden.
  • Wenn ein Kubb beim Hineinwerfen außerhalb der gegnerischen Spielfläche landet, muss nochmal geworfen werden. Verfehlt man erneut die gegnerische Spielhälfte, wird dieser Kubb zum Straf-Kubb, welcher vom Gegner irgendwo hingestellt werden darf, jedoch nicht näher als eine Wurfholzlänge zum König.
  • Mannschaft B muss nun zuerst versuchen, die hineingeworfenen Feldkubbs umzuwerfen, bevor auf die Basiskubbs von Mannschaft A geworfen werden darf. Sollte ein Basiskubb umgeworfen werden, bevor die übrigen Kubbs umgeworfen sind, wird dieser Kubb wieder aufgestellt.
  • Gelingt es der Mannschaft B nicht alle Feldkubbs zu treffen, darf die gegnerische Mannschaft A zu einer imaginären Linie durch den vordersten Feldkubb vorgehen und von dort auf die Basiskubbs werfen. Wenn Mannschaft B in der nächsten Runde alle Feldkubbs umwirft, muss Mannschaft A zu der Grundlinie zurückgehen und wieder von dort werfen.
  • Mannschaft A muss nun alle getroffenen Feldkubbs und die evtl. neu getroffenen Basiskubbs in die gegnerische Hälfte werfen und es geht weiter wie zuvor.
  • Das Spiel wiederholt sich bis eine der Mannschaften alle gegnerischen Kubbs umgeworfen hat.
  • Mit den verbliebenen Wurfhölzern darf jetzt versucht werden, den König zu treffen. Dieser darf zu keinem früheren Zeitpunkt getroffen werden. Ansonsten hat die Mannschaft verloren, welche ihn abgeworfen hat.
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