#Tipps

Schlank durch die Weihnachtszeit

Uhr
(C) drubig-photo / Fotolia

Das Fest des Jahres steht vor der Tür und damit sind auch die Tore zum Kalorienparadies wieder geöffnet. Denn was macht mehr Spaß, als sich auf dem Weihnachtsmarkt eine Tüte gebrannte Mandeln und beim Adventskaffee mit den Mädels eine riesige Portion Lebkuchen reinzuhauen? Doch spätestens am 2. Januar kommt dann der Gedanke: „Das kleine Röllchen am Bauch war doch vorher noch nicht da?!“. Aber keine Sorge! Damit der Weihnachtsmarkt-Marathon nicht mit ein paar Kilo mehr auf der Waage endet, gibt es hier jede Menge Tipps. Das wird dein erster Winter ohne Extrakilos!

 

 

Schuld an der hohen Kalorienanzahl bei den Reibekuchen sind die Kartoffeln, denn diese saugen das Fett richtig auf. Eine deutlich kalorienärmere und sehr leckere Alternative ist ein Flammkuchen.

Ein Handbrot ist eine kohlenhydrat- und fettreiche Angelegenheit. Ein Maiskolben hat zwei Drittel Kalorien weniger und enthält viel Kalium, was wichtig für die Muskelfunktion ist.

Möchtest du trotzdem unbedingt Lumumba trinken, dann am besten die Sahne weglassen, denn allein die hat 88 Kalorien!

Statt Glühwein lohnt es sich, auch einmal heißen Apfelwein zu probieren – aber auch nur in Maßen. Ohne Alkohol sparst du sogar noch mehr Kalorien. Alkoholfreier Punsch (100 kcal) enthält zwar viel Zucker, aber hat trotzdem weniger Kalorien als Glühwein.

Crêpes dürfen auf einem Weihnachtsmarktbesuch natürlich nicht fehlen. Viele lieben sie mit Nutella, aber diese Variante schlägt mit 334 Kalorien pro Stück ganz schön auf die Hüften. Wenn du dennoch nicht auf den französischen Leckerbissen verzichten möchtest, bieten sich alternativ Crêpes mit Zucker und Zimt an. Diese Geschmacksrichtung passt auch perfekt in die Weihnachtszeit!

Geröstete Maronen haben weniger Zucker als gebrannte Mandeln. Und weil man erst die Schale abpulen muss, isst man automatisch weniger und langsamer.

Den Kaloriensieger gibt es auch oft als glutenfreie Variante.

Ob du die Gewürz- oder Buttervariante von Spekulatius nimmst, ist kalorientechnisch tatsächlich egal. Das hätten wir auch nicht gedacht…

Beide haben zwar ungefähr gleich viele Kalorien, aber die Pfeffernuss besteht fast nur aus Zucker. Das lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Fällt er wieder ab, folgt der Heißhunger.

Christstollen hat zwar X-mas-Tradition, doch die vielen likörgetränkten Trockenfrüchte im Gebäck sind wahre Kalorienbomben. Greif besser zu einem Bratapfel mit Zimt und Zucker: Der hat nur rund 200 kcal und damit nicht mal die Hälfte von dem, was ein großes Stück Christstollen hat.

  • Geh am besten niemals hungrig auf den Weihnachtsmarkt. Sonst ist die Versuchung groß, an jedem Stand zuzugreifen und in die Kalorienfalle zu tappen. Denn meistens sind die Augen dann größer als der Magen.
  • Plane von Beginn an die Speisen als vollwertige Mahlzeit und nicht als Snack ein.
  • Trink ausreichend Wasser zu den Mahlzeiten.
  • Weihnachtszeit ist die Zeit des Teilens – und wieso nicht auch auf dem Weihnachtsmarkt? So kannst du bei großen Portionen viele Kalorien und Kosten sparen.
  • Mach eine kleine Pause zwischen Bratwurst und Nachtisch.
  • Wenn du ein Sättigungsgefühl verspürst, höre darauf und stopfe keine weiteren Leckereien in dich hinein. Denn du wirst sie dann vermutlich sowieso weniger genießen. Außerdem hast du so einen Grund, noch einmal auf den Weihnachtsmarkt zu gehen.
  • Frische Luft regt die Verdauung an! So lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang oder bei Schnee auch eine Schneeballschlacht nach dem Weihnachtsmarkt.

Auch wenn wir hier einige Kalorienbomben aufgelistet haben, möchten wir dir diese nicht verderben und schon gar nicht die Adventszeit vermiesen! Wir wissen selbst, wie schön es ist, in der teils auch hektischen Vorweihnachtszeit auf dem Weihnachtsmarkt oder bei einer Tasse Tee mit ein paar Plätzchen zu Hause zu entspannen. Daher: Wenn es die Bratwurst oder der Nutella-Crêpe sein soll, bestell sie dir und genieße es! Denn Zimtsterne und Glühwein gibt es nur in dieser Zeit – und da ist kein Platz für körperlichen Optimierungswahn!

Kommentare
Es gibt noch keine Kommentare. Mach den Anfang! ;)