#Erfahrungsbericht #Unterricht

Vorstellung in einer neuen Klasse

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Wenn die Vorstellung in einer neuen Klasse ein Film w├Ąre, w├╝rde sie in Zeitlupe ablaufen. Man w├╝rde die Hand sehen, wie sie an die T├╝r geht, die K├Ârperhaltung des Lehrers oder der Lehrerin, wie die Klasse betreten wird. Der Schritt. Die Blicke der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler. Der Blick der Lehrperson. Das, was sie tut, ob sie was ablegt, ob der Blick schweift, ob etwas gesagt wird oder nicht. Diese Sekunden sind entscheidend. Und sie k├Ânnen ├╝ber das weitere Schuljahr, zumindest aber die n├Ąchste Zeit entscheiden. 

Deshalb sollte man sich gut ├╝berlegen, was man zu tun gedenkt. Eine besonders wichtige Sache, die man erst nach und nach lernt, ist: Die Sch├╝ler*innen interessiert nicht, ob man cool ist oder wer man ist, sondern was man tut. Cool ist der, der Cooles tut, k├Ânnte man sagen. Man sollte also zun├Ąchst m├Âglichst wenig Zeit damit verschwenden, dar├╝ber zu schwadronieren, wer man ist und was man tun will. Sondern einfach loslegen. Und zwar richtig gut. Denn wenn es interessant ist und Spa├č macht, dann kommen die Fragen ganz von alleine. Lehrer*innen, die erstmal zwei Stunden dar├╝ber reden, was alles wichtig ist, gibt es genug.

An was man noch denken sollte, wenn man die neue Klasse betritt, k├Ânnt Ihr im dazugeh├Ârigen Artikel nachlesen.

Hier geht es zum Blogbeitrag von Bob Blume >>

Bob Blume

Lehrer zu werden und zu sein ist in Zeiten der Digitalisierung eine riesige Herausforderung. Auf dem Blog von "Netzlehrer" Bob Blume findet ihr Anregungen f├╝r die digitale Arbeit, Impulse f├╝r den Unterricht und Hilfe f├╝r den Start ins Lehrerleben.

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