#Tipps

Für ein strahlend weißes Lächeln!

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Obwohl rund zwei Drittel der Deutschen wie empfohlen zweimal täglich ihre Zähne putzen, leidet eine Mehrzahl unter Karies oder anderen Zahnbeschwerden. Dies zeigt, dass das tägliche Zähneputzen nicht der einzige wichtige Bestandteil der Zahnpflege ist. Wir zeigen dir, auf was du achten solltest – für gesund und weiße Zähne!

Es wird empfohlen, mindestens zweimal täglich die Zähne für 2-3 Minuten zu putzen – am besten nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen. Es ist nicht notwendig die Zähne nach jeder Mahlzeit zu reinigen, zumindest nicht, wenn du keine Risikopatientin bist. Menschen mit Infektionskrankheiten, etwa einer starken Paradontitis oder Karies, mit festsitzenden Klammern oder Implantaten, sollten sich bei einem Zahnarzt noch einmal speziell zu ihrer Zahnhygiene beraten lassen.

Bei der Zahnreinigung solltest du mit der Bürste nicht zu fest aufdrücken. Das kann dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht und Überempfindlichkeiten entstehen.

Nicht nur die Zähne, sondern auch die Zahnzwischenräume sollten täglich gesäubert werden. Hier sammeln sich leicht Bakterien an. Bei engstehenden Zähnen empfiehlt sich eine Reinigung mit Zahnseide. Interdentalbürsten können hingegen bei großen Zwischenräumen bessere Ergebnisse erzielen.

Einfach und wirkungsvoll ist die "Rot-Weiß-Technik". Das bedeutet, dass die Zahnbürste vom Zahnfleisch zum Zahn geführt wird. Wichtig ist, dass nicht geschrubbt wird.

Am besten wird immer ein Abschnitt von zwei bis drei Zähnen geputzt. Dabei kann ein System helfen. Beispielsweise kannst du zuerst außen, dann innen, erst den Oberkiefer, dann den Unterkiefer putzen. Reinige auch die Kauflächen der Backenzähne. Hier kann geschrubbt werden.

Im Anschluss empfiehlt es sich, neben den Zahnzwischenräumen auch die Zunge zu reinigen. So werden die letzten Bakterien entfernt.

Die Bürste sollte über drei bis vier Borstenreihen verfügen und gut in der Hand liegen. Kurzkopfbürsten ermöglichen es, auch die hinteren Backenzähne gut zu erreichen. Zudem verhindern mittelharte, abgerundete Borsten aus Kunststoff Verletzungen des Zahnfleisches. Es sollten keine Naturborsten verwendet werden, da sich darin leicht Bakterien ansammeln.

Nach spätestens drei Monaten sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden.

Zahncreme sorgt nicht nur für einen frischen Atem, sondern erhöht auch deutlich den Reinigungseffekt. Zahncremes mit Fluorid verringern nachweislich die Neubildung von Karies. Die Zahncremereste sollten nach dem Putzen nur mit wenig Wasser ausgespuckt werden, da so die Schutzwirkung des Fluorids erhalten bleibt.

Obst, Joghurt und Säfte enthalten Säuren, die die Zähne direkt schädigen können. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den Mund nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln mit Wasser oder einer Fluoridlösung auszuspülen. Fluorid verbessert wesentlich die Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche gegen Karies. Mit dem Zähneputzen sollte allerdings mindestens 20 Minuten gewartet werden.

Nahrungsmittel wie Äpfel, Möhren und Nüsse, die zum Verzehr gut zerkaut werden müssen, eignen sich als Zwischenmahlzeiten, da sie den Speichelfluss anregen und dieser die Zähne härtet. Somit wirkt sich auch eine ballaststoffreiche Ernährung mit frischem Obst, Getreideprodukten und rohem Gemüse positiv auf die Zahngesundheit aus.

Vor allem wenn du viel unterwegs bist, weißt du bestimmt, dass sich kaum Gelegenheiten ergeben, die Zähne mehr als zweimal am Tag zu reinigen. Dennoch muss die Zahnpflege nicht zu kurz kommen! Zuckerfreie Kaugummis nach den Mahlzeiten regen die Speichelproduktion an und schützen so vor Karies und vielem anderen.

Die Ernährung hat einen enormen Einfluss auf die Zahngesundheit. Eine zahnbewusste Ernährung zeichnet sich durch wenig zuckerhaltige Speisen und Getränke aus. Weniger Süßes bedeutet nämlich weniger angriffslustige Plaquebakterien.

Neben der täglichen Zahnpflege-Routine solltest du deine Zähne regelmäßig beim Zahnarzt kontrollieren und die Zähne eventuell professionell reinigen lassen. Wer zweimal im Jahr seinen Zahnarzt aufsucht, hat gut lachen, denn gebohrt wird meist nur bei Zahnarztmuffeln.

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