6 wichtige Tipps für das Referendariat

In den ersten Wochen des Referendariats kommen viele neue Eindrücke auf den Lehramtsanwärter zu. Eine unübersichtliche Menge neuer Menschen – sowohl im Lehrerzimmer, im Klassenraum als auch im Seminar –,  organisatorische Dinge beginnend mit der Versicherung, neue Aufgabenbereiche und neu zu erlernende Kompetenzen. Die folgenden sechs Tipps für das Referendariat sollen dabei helfen, die ersten Wochen gut zu überstehen.

Tipps für das Referendariat

Man könnte Bücher füllen mit Tipps für das Referendariat, wir haben den Inhalt auf sechs wichtige Hinweise heruntergebrachten

Die Vorstellungsrunde

Zu Beginn ist es von Vorteil, sich mit allen wichtigen Personen in der Schule und im Seminar bekannt zu machen. Eine Liste mit Ansprechpartnern für unterschiedliche Situationen erweist sich sicherlich schnell als Vorteil. Besonders die Ausbildungsbetreuer an der Schule können weiterhelfen und gute Tipps geben.

Weniger ist manchmal mehr

Frisch in der Schule angekommen werden plötzlich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen vor Ihrer Tür stehen und wärmstens die neuesten schulischen Projekte, Veranstaltungen und Ideen präsentieren – immer mit der Bitte um Mithilfe und Engagement. Es geht bei diesem Tipp fürs Referendariat nicht darum, sich aus allen Projekten und schulischen Angeboten herauszuhalten, sondern die eigenen Kräfte einschätzen zu lernen. Teile diese deshalb gut ein, denn besonders zu Beginn der Ausbildung nehmen beispielsweise die Planung einer gut durchstrukturierten Schulstunde oder die Suche nach passendem Schulmaterial für die eine Lerngruppe viel Zeit in Anspruch. Läuft das erst mal routinierter ab, bleibt immer noch Zeit für Engagement außerhalb des Unterrichts.

Der Sprung ins kalte Wasser

Theoretisch weiß man nach vielen Jahren des Studiums, wie man Schülerinnen und Schüler motivieren und für ein positives Lernklima in der Klasse sorgen kann. Theoretisch kennt man die zehn Merkmale guten Unterrichts. Theoretisch können Unterrichtsstörungen einfach vermieden werden und mit den drei berühmten "E"s der Unterrichtsphasen (Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung) sollte doch auch bei der Planung alles problemlos ablaufen. Und dann steht man plötzlich vorne und 30 aufmerksame, alles im Blick habende Augenpaare blicken fragend, neugierig und erwartungsvoll herüber. Das theoretische Wissen muss plötzlich praktisch umgesetzt werden, es kommen Fragen auf, auf die man keine Antworten hat und die man dennoch kompetent – man ist doch studierte Lehrkraft, da muss man alles wissen! – beantworten muss und Situationen, die eine spontane Lösung erfordern trotz absoluter Ahnungslosigkeit. Dennoch ist dieser Sprung ins kalte Wasser wichtig und notwendig, um die ersten Hemmschwellen zu überwinden und die Scheu vor der neuen Situation zu verlieren. Du stehst nicht alleine da. Der Tipp fürs Referendariat lautet hier: Neben den vielen MitreferendarInnen gibt es Ausbildungslehrer und Ansprechpartner für jegliche fachlichen und pädagogischen Fragezeichen in deinem Kopf und es ist wichtig, diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen. Nur so kannst du die kurze Ausbildungszeit positiv nutzen und mit jedem Tag etwas souveräner, selbstsicherer und zufriedener in den Schulalltag starten.

Der frühe Vogel

Hier der vierte der sechs Tipps fürs Referendariat: Es ist von Vorteil, sich frühzeitig um organisatorische Dinge, wie zum Beispiel eine Versicherung, zu kümmern. Durch den Eintritt in den Schuldienst ist zumeist der Studierendenstatus verloren, so dass sich Versicherungsbeiträge etc. ändern. Je früher du das regelst, desto entspannter kannst du das Referendariat beginnen.

Jäger und Sammler

In den ersten Wochen verbringt man den größten Teil der Zeit mit der Unterrichtsvorbereitung. Die Planung einer Stunde erfordert viel Aufwand, da das Einschätzen einer Lerngruppe und dem Leistungsniveau oder das Suchen von passenden Materialien noch nicht routiniert abläuft und – ohne vorherige Erfahrungen – auch nicht ablaufen kann. Wichtig ist eine Zusammenarbeit mit erfahrenen KollegInnen, die gerne auch Materialien teilen und Hilfe anbieten. Das sollte man durchaus in Anspruch nehmen und – wer weiß – sich sicherlich auch mal revanchieren.

Jäger und Sammler

In den ersten Wochen verbringt man den größten Teil der Zeit mit der Unterrichtsvorbereitung. Die Planung einer Stunde erfordert viel Aufwand, da das Einschätzen einer Lerngruppe und dem Leistungsniveau oder das Suchen von passenden Materialien noch nicht routiniert abläuft und – ohne vorherige Erfahrungen – auch nicht ablaufen kann. Wichtig ist eine Zusammenarbeit mit erfahrenen KollegInnen, die gerne auch Materialien teilen und Hilfe anbieten. Das sollte man durchaus in Anspruch nehmen und – wer weiß – sich sicherlich auch mal revanchieren.

Schritt für Schritt mit Gelassenheit und Humor

Der letzte unserer sechs Tipps für das Referendariat: Nicht jede bis ins Detail geplante Unterrichtsstunde wird hinhauen. Nicht immer erreicht man das gewünschte Ziel und nicht selten geht man aus dem Unterricht und denkt "Das war heute mal wirklich nichts …". Wichtig sind Gelassenheit und Humor im Umgang mit dem eigenen Handeln und Scheitern, um sich immer wieder aufzurappeln und genug Kraft für einen neuen Versuch zu haben.

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